Das Landgestüt Warendorf – Zentrum des Reitsports

Das Landgestüt Warendorf – Zentrum des Reitsports

Foto: Kraftvoll © Tanja Hohnwald​, fotolia.com

Das Landgestüt Warendorf hält wertvolle Zuchthengste und widmet sich in der Reitschule der Ausbildung von talentierten Reitern. Den Höhepunkt des Jahres bilden die eindrucksvollen Hengstparaden im Herbst. Diese ziehen zehntausende Besucher zu dem traditionsreichen Gestüt.

Die Aufgaben des Landgestüts Warendorf – Zucht und Reitschule

Das Landgestüt Warendorf widmet sich seit 1826 der Zucht von Rassepferden. In den denkmalgeschützten Ställen stehen heute rund 90 Hengste, darunter auch stämmige Kaltblüter. Pferdebesitzer aus ganz Deutschland und aus dem Ausland bringen ihre Stuten zum Decken nach Warendorf. Insgesamt leben auf dem Gestüt zirka 160 Pferde. Einige davon sind als Lehrpferde für die angegliederte Reitschule im Einsatz. Diese gilt als das Zentrum der Berufsreiterei in Deutschland. Talentierte Berufs- und Amateurreiter nehmen dort an Lehrgängen teil. Rund 65 Pfleger kümmern sich um das Wohl der Pferde auf dem Landgestüt Warendorf.

Die eindrucksvollen Hengstparaden – Besuchermagnete im Herbst

Jedes Jahr Ende September und Anfang Oktober ziehen die Warendorfer Hengstparaden zehntausende Besucher an. Rund 100 Hengste zeigen dort ihr Können. Es gibt Vorführungen in anspruchsvoller Dressur ebenso wie rasante Manöver im Galopp. Besonders beliebt ist die Zweispänner-Galoppquadrille, bei der jeweils zwei Pferde in schnellem Tempo eine kleine Kutsche ziehen. Auch die schweren Rheinisch-Deutschen Kaltblüter zeigen vor kleine Kutschen gespannt eindrucksvolle Figuren. Der Höhepunkt der Hengstparaden ist das große Dressurschaubild am Schluss der Vorführungen. Reiter in historischen Uniformen zeigen dabei mit 16 Hengsten schwierige Formationen. Neben den Vorführungen können Besucher die Ställe und das traditionsreiche Gelände des Landgestüts Warendorf besichtigen.

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