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Die Sage vom Goldstein

Die Sage vom Goldstein

Vor sehr langer Zeit, als Drachen, Hexen und der Teufel noch als wirklich galten, da erzählte man sich folgende Sage im Kreis Lenne-Hundesoßen: Während der Nacht zum ersten Mai, der Walpurgisnacht, in der die Hexen um das Feuer tanzen, feierte auch der Teufel mit ihnen. Gelöst vom Met, jagten sie durch die Nacht. Eine übermütige Hexe begann sich über den Teufel zu amüsieren. Dieser ärgerte sich und sprach: „Du altes Weib voller Warzen und Runzeln, du denkst wohl, weil dir der Met zu Kopfe gestiegen ist, wärst du kräftiger als ich!“ Die Hexe kicherte und antwortete: „Wenn du für eine […]

Veröffentlicht am 31.10.17
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Die Wittenwiwerkuhle – Sage mit Spuren bis heute

Die Wittenwiwerkuhle – Sage mit Spuren bis heute

Eines Abends wurde die Frau des Bauern Thiem-Hof (Thiemann) aus Riemke von zwei Witter-Wiwern, weiße Frauengeister des Tippelberges, aus der Stube geraubt und ihre Höhle verschleppt. Sie drohten ihr an, sollte sie jemals einen Fuß vor die Höhle setzen, ihr den Hals zu brechen. Am schlimmsten traf sie, dass sie ihre geliebten Kinder nicht sehen konnte. Sieben lange Jahre musste die arme Bäuerin dies schwere Schicksal ertragen. Einmal, als die Witten-Wiwer ausgegangen waren, trat sie nach draußen. Kaum im Freien, war die Macht der Witten-Wiwer über sie erloschen. Sie erkannte, dass sie unweit der Hofstatt ihres Mannes war. Der Bauer […]

Veröffentlicht am 30.10.17
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Die Hexe von Steupingen – eine Legende aus dem Drolshagener Land

Die Hexe von Steupingen – eine Legende aus dem Drolshagener Land

Nahe der kleinen Ansiedlung Wormberg südlich von Drolshagen liegt der Berg Steupingen. Hier haust die alte, bucklige Hexe, die in den umliegenden Wäldern für Unwesen sorgt. Sie lebt zusammen mit einem hässlichen Männlein, das einem Pferdefuß hat und ihr bösartiger Hund, frisst ausschließlich Pferdefleisch. Sonst gibt es auf ihrem Anwesen noch einen etwas heimtückischen Ziegenbock sowie fünf Krähen und fünf lackschwarze Katzen. Die Katzen sind bei Tageslicht hübsche Mädchen aus Drolshagen, nur eine stammt nicht von dort, sondern aus Olpe. Diese schmucke Maid hört auf den Namen Lisi und man sagt ihr nach, die Männer im Wirtshaus zu halten. Wenn […]

Veröffentlicht am 29.10.17
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Der Werwolf von Ergste

Der Werwolf von Ergste

Vor langer Zeit, zur Zeit unserer Urururgroßväter, so etwa vor 300 Jahren, trieb sich in der Ergster Gegend ein Werwolf herum. Er ward in unterschiedlichen Gestalten gesehen und führte immer Böses im Schilde und hatte einen Pakt mit dem Teufel besiegelt. Glaubt man den Geschichten, so kann er von einem unschuldigen Kind bezwungen werden. Dieses muss etwas aus Stahl über das Unwesen werfen und diese, bevor der Werwolf es haschen kann, auf der anderen Seite schnell auffangen. Misslingt es dem Kinde aber, wird es elendiglich sterben. Zwei Burschen kamen eines Tages daher und per Zufall trug der eine Schere und […]

Veröffentlicht am 28.10.17
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Weking in der Babilonie

Weking in der Babilonie

Zwischen Lübbecke und Holzhausen, liegt ein Hügel, die Babilonie. Hier stand König Wekings inzwischen versunkene Burg, in der er sitzt und auf seine Zeit wartet. Eine versteckte Tür führt in die Residenz. Und ganz selten erblickt ein besonders Auserwählter diese. Vor langer Zeit ließ der Schäfer Gerling aus Hille seine Schafe an jenem Hügel weiden und eindeckte drei Blumen, ähnlich wie Lilien, die er pflückte. Trotzdem fand er dort tags darauf wieder diese Blumen, die er ebenfalls abbrach. Und auch am dritten Tag wiederholte sich die Szene. Müde setzte er sich mit den drei Blumen in der Hand nieder. Sogleich […]

Veröffentlicht am 27.10.17
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Bochum und der letzte Kuhhirte

Bochum und der letzte Kuhhirte

Die alte Bezeichnung Bochums, „Kaubaukum“, hatte die „Kau“ (Kuh) sogar im Namen: Was heute die zweitgrößte Stadt in Westfalen ist, war vor hundertfünfzig Jahren noch ein richtiges Kuhdorf. Die meisten der knapp 5.000 Einwohner waren Bauern. An diese Zeit erinnert unweit der Propsteikirche und direkt neben der Alten Apotheke das Kuhhirtendenkmal, das Bochums letztem Kuhhirten Heinrich Fritz Kortebusch gewidmet ist. Wie ihre Vorgänger trieben Kortebusch und sein treuer Hund Bommel ab 1858 die Kühe und Ziegen der Bochumer auf die Weide. Alle ansässigen Bochumer hatten Weiderecht und durften dem städtischen Kuhhirten ihre Tiere anvertrauen. Morgens in aller Frühe zog Kortebusch […]

Veröffentlicht am 26.10.17
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Gruseln erwünscht im Burgkeller Bad Lippspringe

Gruseln erwünscht im Burgkeller Bad Lippspringe

Die nächste Kulturveranstaltung der Stadt Bad Lippspringe findet am Freitag, 27. Oktober, um 17.00 Uhr im historischen Burgkeller statt. Monster, Hexen und Vampire haben zu Halloween Hochkonjunktur – aber auch Zauberer können Kindern und Erwachsenen ganz schön das Fürchten lehren. Zauberer Simselims Halloween-Programm „Gruseln erwünscht“ verwandelt den Burgkeller in Bad Lippspringe in ein unheimliches Gemäuer. Während des bunten Gruselprogramms erfahren die großen und kleinen Besucher zum Beispiel, wo Graf Dracula sein Blut bis zur nächsten Vollmondnacht aufbewahrt und wie man auf ganz einfache Art Gespenster jagen kann. Dazu werden Gruselgeschichten gelesen und gezaubert. Der Eintritt für die Veranstaltung ist kostenfrei. […]

Veranstaltung fand am 27.10.17 statt.
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Zwergenkönig Goldemar auf Burg Hardenstein

Zwergenkönig Goldemar auf Burg Hardenstein

Burg Hardenstein ist einer der romantischsten Adelssitze Westfalens in Witten-Herbede und hat eine traurige Geschichte erlebt: Vor mehr als 600 Jahren wohnte hier Zwergenkönig Goldemar. Bei Tisch konnte man sein Schlürfen und Schmatzen hören, aber sehen konnte ihn niemand. Und auch sein Pferd im Stall konnte man lediglich hören, aber nicht sehen. Solange der Zwerg auf der Burg war, waren die Fässer voller Wein, die Speisekammern zum Bersten gefüllt und vor Feinden warnte er rechtzeitig. Ein Küchenjunge wollte unbedingt wissen, wess‘ Gestalt Goldemar war und er wusste, dass dieser nachts in die Burgküche ging, um zu essen. So streute der […]

Veröffentlicht am 22.10.17
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Der Grinkenschmidt vom Rösteberg

Der Grinkenschmidt vom Rösteberg

In dem Rösteberge, do wuhrnde vor ollen Tieden en wilden Man, de hedde Grinkenschmidt, un de lag in en deip Lok unner de Erde, dat is nu ganz met Greß und Strüker bewassen; men man kann doch noch seihn, wo et west ist. In düt Lok hadde he siene Schmiede, un he mock so eislike rohre Saken, de duerden ewig, un siene Schlörter konn kien Mensk orpenkriegen sonner Schlürtel. An de Kerkendöhr to Nienberge sall auk en Schlott von em sien, do sind de Deiwe all vör west, men se könnt et nicht toschande maken. Wenn der denn ne Hochtied […]

Veröffentlicht am 21.10.17
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Kürbisschnitzen für Kinder auf dem Samstagsmarkt in Herdecke

Kürbisschnitzen für Kinder auf dem Samstagsmarkt in Herdecke

Die Blätter werden bunter und die Tage kürzer. Kurzum: Der Herbst hat Einzug gehalten. Zum Start in die Herbstferien am Samstag, den 21. Oktober 2017 gibt es wieder eine besondere Aktion auf dem Herdecker Samstagsmarkt zwischen Viehmarkt- und Frederunabrunnen. Passend zur Jahreszeit und zum bevorstehenden Halloween-Fest können Kinder in Begleitung ihrer Eltern in der Zeit von 10 bis 13 Uhr Kürbisse selbst schnitzen. Am Stand des Biobauern Röbbecke-Niermann können die Familien die Kürbisse zum Preis von 5 Euro pro Stück erhalten. Der Gewinn aus dem Verkauf geht an den gemeinnützigen Verein Lichtblicke e.V.. Im Anschluss an das große Schnitzen werden […]

Veranstaltung fand am 21.10.17 statt.