Das Hermannsdenkmal – höchste Statue Deutschlands

Das Hermannsdenkmal – höchste Statue Deutschlands

Foto: Hermannsdenkmal © Thomas Reimann, REIMEDIA

Hoch über den Wipfeln des Teutoburger Waldes – südwestlich von Detmold – prangt das Hermannsdenkmal. Die 26,57 Metern hohe Statue (inkl. Sockel 53,46 Meter) wurden zwischen 1838 und 1875 nach den Entwürfen von Ernst von Bandel erbaut und gilt als die höchste Statue Deutschlands.

Das Denkmal entstand in einer Zeit, die von deutsch-französischen Konflikten geprägt war. Der in eine antike Rüstung gekleidete Hermann blickt nach. In seiner rechten Hand hält er ein Schwert empor, was als Mahnen Richtung Frankreich interpretiert werden kann. Die geistige Elite Deutschlands entwickelte nach der Niederlage gegen die Franzosen unter Napoleon zunehmend eine nationale Identität. Mit der Hermannsstatue wollte man Arminius ehren, der als einer der ersten Einiger der deutschen (bzw. germanischen) Stämme bekannt war.

Das Hermannsdenkmal liegt auf der „Großer Hünenring“ genannten Ringwallanlage auf dem stark bewaldeten, 386 Meter hohen Berg „Grotenburg“. Das Denkmal kann bequem per Fahrzeug erreicht werden, geparkt wird ab 2,50 €. Vor dem fußläufig erreichbaren Denkmal befindet sich ein Restaurant mit Kinderspielplatz.

Einmal im Jahr findet rund um das Hermannsdenkmal der Hermannslauf statt.

Weitere Infos: www.hermannsdenkmal.de

 

 

Bildnachweis:

  • Hermannsdenkmal: © Thomas Reimann, REIMEDIA